Habe ich auch gemacht. Zum Fachanwalt für Arbeitsrecht. Habe ihm meine Situation geschildert, befürchtete Entlassung bla, bla. und er hat mir Tipps gegeben was ich machen darf und was auf keinen Fall. Ausserdem sollte ich schon einmal bestimmt Informationen sammeln und aufschreiben. Lange Rede kurzer Sinn. Meine Entlassung hat sich über 12 Monate hingezogen und wurde dann mit angeblichem Arbeitsmangel begründet. Kündigung. Kündigungsschutzklage (schon allein wegen Arbeitsamt, die wollen sonst gerne das Eingenverschulden erkennen und 12 Wochen sperren). In den darauf folgenden Verhandlungen hat der Anwalt, zusammen mit meinen Notizen, es geschafft, die Abfindung von 3 Monatsgehältern (soviel stand mir vom Gesetz her zu) auf 12 Monate hochzuverhandeln. Und nichts davon ist auf mein ALG1 angerechnet worden (und das Amt hatte sich sooo bemüht). Nach 9 Monaten Arbeitslosigkeit habe ich dann auch wieder einen (unbefristeten) Job gefunden. Aber das ist eine andere Geschichte. Deshalb: GOOD LUCK!
Geh zum Anwalt - vor der Kündigung