Remingtons Küchentips
Man kann durchaus mit einem Messer umrühren.
Bauchspeck für Bratkartoffeln in der Volle-Pulle-Pfanne und immer mit nacktem Oberkörper brutzeln. Erst dann bekommt man mit, was ein T-Shirt so abhalten muss.
Heißes Nudelwasser kann man auch zum Aufwaschen benutzen, es sollte jedoch je nach Salzgehalt mit kaltem Wasser verdünnt werden. Das kommt auch der Temperatur zugute.
Spaghetti sind dann weich genug, wenn sie, vor dem aufmerksam lauschenden Ohr zerrissen, nicht mehr leise "twängggg" machen.
Große Abwaschberge wirken in der Badewanne wesentlich optimistischer.
Alte Kartoffeln vor dem Schälen in zwei Hälften schneiden. Nichts ist deprimierender, als erst nach mühevoller Entpellerei die innere Faulstelle zu finden.
Gut angetrocknete Speisereste müssen nicht unbedingt vor dem nächsten Kochvorgang entfernt werden. Was ist so schlimm an ein paar Spinatblättchen in den Nudeln und leichtes "fishboxflavor" gehört eigentlich sowieso in den Wok.
Während des gesamten! Kochvorganges hat der Koch am Herd zu verweilen. Gelangweilte Wurfübungen mit den Küchenmessern in die Toilettentür sind erlaubt, WENN KEINE GÄSTE IM HAUS SIND!!
Die Kreativität des Kochs wird ganz erheblich gesteigert, wenn notwendige Einkäufe auf die allerallerallerletzte Sekunde verschoben werden. Im Verbund mit einer exzessiven Vorratswirtschaft, die vorzugsweise Sonderangebote in Bataillonsversorgungsstärke berücksichtigt, zwingt das zu Kreationen, die denen der Alchimisten des Mittelalters in nichts nachstehen. Tomatenfisch an Altkartoffel mit Sojasauce in wässrigem Brotteig ausgebacken kann Gold ergeben.
Bei Rotweingaben in Saucen unbedingt die Menge beachten. Einkochen ist tabu!
Es fällt auch bei dreißig Grad im Schatten immer noch leichter, sich im Zweifelsfalle für Glühwein zu entscheiden.
Gereifte Zutaten sind mit Vorsicht zu behandeln. So empfiehlt es sich, alte Käserinden nicht zu zerhacken, sondern, wie auch getrocknete Speckschwarten mit der Haushaltsschere zu zerteilen. Der Kochprozess wird unnötig verzögert durch das mühselige Zusammensuchen der herumgespritzten Zutatensplitter und der Beseitigung der IMMER dabei überraschend aufgefundenen Dreckecken.
Aus gegebenem Anlass noch einmal zum Schwenkwasserventil.
Rechts ist kalt.
Links ist HEISS!!!
Bauchspeck für Bratkartoffeln in der Volle-Pulle-Pfanne und immer mit nacktem Oberkörper brutzeln. Erst dann bekommt man mit, was ein T-Shirt so abhalten muss.
Heißes Nudelwasser kann man auch zum Aufwaschen benutzen, es sollte jedoch je nach Salzgehalt mit kaltem Wasser verdünnt werden. Das kommt auch der Temperatur zugute.
Spaghetti sind dann weich genug, wenn sie, vor dem aufmerksam lauschenden Ohr zerrissen, nicht mehr leise "twängggg" machen.
Große Abwaschberge wirken in der Badewanne wesentlich optimistischer.
Alte Kartoffeln vor dem Schälen in zwei Hälften schneiden. Nichts ist deprimierender, als erst nach mühevoller Entpellerei die innere Faulstelle zu finden.
Gut angetrocknete Speisereste müssen nicht unbedingt vor dem nächsten Kochvorgang entfernt werden. Was ist so schlimm an ein paar Spinatblättchen in den Nudeln und leichtes "fishboxflavor" gehört eigentlich sowieso in den Wok.
Während des gesamten! Kochvorganges hat der Koch am Herd zu verweilen. Gelangweilte Wurfübungen mit den Küchenmessern in die Toilettentür sind erlaubt, WENN KEINE GÄSTE IM HAUS SIND!!
Die Kreativität des Kochs wird ganz erheblich gesteigert, wenn notwendige Einkäufe auf die allerallerallerletzte Sekunde verschoben werden. Im Verbund mit einer exzessiven Vorratswirtschaft, die vorzugsweise Sonderangebote in Bataillonsversorgungsstärke berücksichtigt, zwingt das zu Kreationen, die denen der Alchimisten des Mittelalters in nichts nachstehen. Tomatenfisch an Altkartoffel mit Sojasauce in wässrigem Brotteig ausgebacken kann Gold ergeben.
Bei Rotweingaben in Saucen unbedingt die Menge beachten. Einkochen ist tabu!
Es fällt auch bei dreißig Grad im Schatten immer noch leichter, sich im Zweifelsfalle für Glühwein zu entscheiden.
Gereifte Zutaten sind mit Vorsicht zu behandeln. So empfiehlt es sich, alte Käserinden nicht zu zerhacken, sondern, wie auch getrocknete Speckschwarten mit der Haushaltsschere zu zerteilen. Der Kochprozess wird unnötig verzögert durch das mühselige Zusammensuchen der herumgespritzten Zutatensplitter und der Beseitigung der IMMER dabei überraschend aufgefundenen Dreckecken.
Aus gegebenem Anlass noch einmal zum Schwenkwasserventil.
Rechts ist kalt.
Links ist HEISS!!!
Remington - 15. Jun, 20:53
